ankes’s glOsse: Wer weiß, was Kinder wollen?
12. März 2010 vOn anKe
Anke’s Glosse
Wer weiß, was Kinder wollen?
Auseinandersetzungen in der schwarz-gelben Koalition. Das ist grundsätzlich nichts Neues und wird uns die gesamte Legislaturperiode begleiten und für jede Menge Unterhaltung sorgen.
Der Streit, welche schon seit Ewigkeiten gärt, ob schwule und lesbische Paare bei Adoptionen gleiche Rechte erhalten sollen, wird uns wohl noch einige Jahre beschäftigen. Daran werden Guidos liberale Auftritte mit seinem Lebensgefährten nichts ändern.
Wer sich überrascht zeigt, dass die Union dieses Ansinnen als weitere Aushöhlung der heiligen Ehe interpretiert, wird sich seiner Überraschung wohl weiter hingeben können.
Mich als Kennerin der Materie betrachtend kann ich nur bestätigen, dass gleichgeschlechtliche Paare in ihrem Dasein als Minderheit nur ein Ziel verfolgen, die Aushöhlung der Ehe. Kein Tag vergeht, an dem nicht konspirative Treffen in dunklen Hinterzimmern stattfinden, um bedrohliche Verschwörungen anzuzetteln, die den Bund der Ehe in Frage stellen.
Das allein genügt dieser kriminellen Vereinigung nicht.
Sich eine der Regierungsparteien zu Nutze machend, greifen sie nun die Union und ihre Ansicht an, dass eine Familie aus Vater, Mutter, Kind zu bestehen hat.
Auch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages haben sie offensichtlich bereits unterwandert, oder wie sonst kann es sein, das selbiger das Adoptionsverbot für gleichgeschlechtliche Paare als verfassungswidrig eingestuft.
Dabei sollte ihnen doch klar sein, dass die Christlich demokratische Union nur das Beste für die Kinder anstrebt.
Das mir aber einer auf die absurde Idee kommt, hier und da die Meinung eines Kindes einzuholen. Die wissen doch alle nicht, was sie wollen. Heute hüh, morgen hott.
Da halte ich es für angebrachter, dass christlich demokratische Altherrenriegen über das Wohl und Wehe, sowie das Beste für das Kind entscheiden.
Und was ist das Beste für die Kinder? Was wäre wohl besser, als sie gleichgeschlechtlichen Paaren anzuvertrauen, die ihnen Liebe und Zuwendung angedeihen lassen, ihnen ein Familienleben bieten, wie jedes andere gewöhnliche adoptionswillige Paar auch?
Richtig. Die Unterbringung in einem katholischen, von einem netten Männerorden geführten Heim wäre eine Alternative für das Wohl des Kindes. Die haben sich, wie man in den letzten Monaten der Presse entnehmen konnte, durch ihre fürsorgliche Aufzucht, ihren anschaulichen Sexualkundeunterricht und ihre sanften Schlagstockflausenaustriebsmethoden bewährt.
anke



